Verbrauchsstarke Autos und SUVs werden teurer

Höhere Ausgaben für Autos mit Verbrennungsmotoren

Verbrauchsstarke Autos künftig teurer

Seit 1. Oktober wird die Kraftfahrzeugsteuer in Österreich nicht nur anhand der Motorleistung, sondern auch nach dem CO2 Ausstoß bemessen. Aus diesem Grund werden vor allem SUVs und verbrauchsstarke Autos immer teurer

 

Neue Besteuerung nach WLTP-Wert

Das Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure (WLTP Prüfverfahren) ist verantwortlich für die Höhe der neuen Besteuerung. Dieses Verfahren liefert deutlich realistischere Zahlen als frühere Prüfzyklen. In die Bewertung wird unter anderem auch die Ausstattung der Fahrzeuge miteinbezogen. Zudem werden die Fahrzeuge im Straßenverkehr getestet und nicht auf der Prüfstelle.

 

Verkehrsclub Österreich fordert höhere Steuern auf Spritpreise

Christian Gratzer vom VCÖ (Verkehrsclub Österreich) sagt gegenüber dem ORF, dass die höhere Besteuerung verbrauchsstarker Autos nur einer von vielen Schritten in die richtige Richtung sei. Die Steuern auf Spritpreise zu erhöhen, bringe einen zusätzlichen positiven Effekt. Je teurer der Sprit, desto eher lässt man das Auto stehen oder bildet Fahrgemeinschaften.

 

Elektroautos im Vergleich immer billiger

Diese aktuellen Steuerentwicklungen lassen verbrauchsstarke Autos und SUVs jetzt schon immer teurer werden. In Zukunft wird sich das auch keinesfalls ändern, weshalb man sich immer mehr die Frage stellen sollte: Wäre jetzt nicht der perfekte Zeitpunkt um auf ein Elektroauto umzusteigen?

Auto laden in der Vorstadt – mit einer Wallbox von Elektro Göttinger!

Maria Köstinger und Andreas Göttinger bei der neu installierten Wallbox von Elektroauto-laden.at

Andrea und Andreas Göttinger und Maria Köstinger Die aus der Fernsehserie „Die Vorstadtweiber“ bekannte Schauspielerin Maria Köstinger und Neu-Klosterneuburgerin fährt seit kurzen den ersten Elektro-Mini Österreichs. Und dieser Mini will natürlich aufgeladen werden. Deshalb haben wir bei Maria Köstinger eine Wallbox mit Last-Management installiert.

Diese Technik hat große Vorteile: Die Ladeleistung des Autos wird in Abhängigkeit vom gesamten Stromverbrauch im Haus geregelt. Dadurch werden die Sicherungen nicht überlastet und es erspart hohe Anschlussgebühren beim Energieversorger.

Maria Köstinger freut sich über ihr neues Baby: „Das Autofahren mit einem Elektroauto macht wirklich Spaß, da die Beschleunigung unglaublich groß ist“.

Welcher ökologische Fußabdruck bleibt von Ihrem Elektroauto?

Ökologischer Fußabdruck

In den letzten Jahren haben wir uns wenig Gedanken über unseren ökologischen Fußabdruck gemacht. Heute ist jedem klar, wie notwendig das ist. Wenn auch Sie überlegen, welcher Antrieb Ihr Auto beim nächsten Kauf rollen lässt, hilft Ihnen eine Schweizer Studie bei der Entscheidung.

Die PSI-Studie vergleicht verschiedene Antriebe schon ab der Herstellung

Die Forscher Brian Cox und Christian Bauer haben eine Studie beim Paul-Scherrer-Institut ausgearbeitet. Dort haben sie jedes Detail sehr genau beachtet. Sie beginnen bereits bei der Herstellung und rechnen die Lebensdauer mit ein. Damit soll genauer gezeigt werden, welche Umweltbelastung jeder Antrieb verursacht.

Welchen Platz hat ein Elektroauto in dieser Studie?

Bei den ersten Kilometern sieht es für Elektroautos noch nicht so gut aus. Die Herstellung der Batterien hinterlässt einen großen ökologischen Fußabdruck, der aber mit jedem Kilometer schnell abgebaut wird. Während der Fahrt gibt es keine Abgase. Daher ist es klar auf Platz Eins. Unser Strom wird immer mehr aus erneuerbaren Quellen gewonnen, was E-Autos immer interessanter macht.

Für Schwertransporte oder lange Strecken eignen sich Brennstoffzellen besser. In der Studie wird auch die Entwicklung bis zum Jahr 2040 berücksichtigt. In der gesamten Bewertung sind Elektroautos auch dann noch an erster Stelle.

Hier können Sie den ökologischen Fußabdruck ihres Fahrzeugs ansehen

Die linke Wolke zeigt die Emissionen beim Bau von Fahrzeug und den Anteil der Straßen, die Sie benutzen. Die Wolke hinter dem Auspuff zeigt die direkten Abgase und die Emissionen für Herstellung und Transport des Treibstoffs.

Klosterneuburg: Private E-Tankstelle auf öffentlichem Grund erlaubt

Förderung

Wer eine private E-Tankstelle auf öffentlichem Grund errichten möchte, ist in Klosterneuburg gut aufgehoben. Denn in der niederösterreichischen Stadt ist das erlaubt. Voraussetzung: Die Ladesäule muss für jeden zugänglich sein.

Die Gemeinde Klosterneuburg setzt sichtbare Zeichen beim Umweltschutz. Eines davon ist die Möglichkeit für die Einwohner, private E-Tankstellen auf öffentlichem Grund zu errichten, wenn alle Auflagen eingehalten werden.

Private E-Tankstelle in Klosterneuburg: Wo ist das möglich?

Kann jetzt jeder vor seinem Wohnhaus eine private E-Tankstelle auf die Straße stellen? Nein, keineswegs. Die Errichtung ist an einen 10-seitigen Vertrag gebunden und es müssen auch die baulichen Voraussetzungen stimmen. In dicht verbauten Gebieten gibt es zum Beispiel keine Bewilligungen, ebensowenig dort, wo der Gehsteig weniger als einen Meter breit ist.

Damit die private E-Tankstelle vor dem eigenen Wohnhaus nicht zum Dauerparkplatz wird, muss sie auch der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Halte- und Parkverbotsschilder sind deshalb nicht vorgesehen. Das bedeutet freilich auch, dass die Eigentümer keine Garantie haben – unter Umständen ist die Ladestation bereits von jemand anderem belegt und sie müssen ihr Fahrzeug anderswo aufladen.

Trotz dieser Voraussetzungen ist die Entscheidung der Gemeinde Klosterneuburg ein guter und wichtiger Schritt, um E-Mobiliät zu fördern. Wenn Sie Interesse an einer Ladesäule auf öffentlichem Grund sind, melden Sie sich bei uns. Wir informieren Sie gerne über alle Details!

 

Warum E-Mobilität?

Elektrische Antriebe: Elektroauto laden mit einer Wallbox von Elektro Göttinger in Klosterneuburg

Warum ist es sinnvoll, den Verkehr auf elektrische Antriebe umzustellen? Hier finden Sie wichtige Fakten zur Energiewende.

Fossile Antriebe versus E-Mobilität

89 % des Energieverbrauchs in Österreich fließt direkt in den Kfz-Verkehr. Und nach wie vor werden die meisten Fahrzeuge mit fossilen Brennstoffen betrieben. Allein im Jahr 2018 wurden dafür Erdölprodukte um 7,7 Milliarden Euro importiert. Natürlich sind auch die CO2-Emissionen entsprechend gestiegen: Fast 24 Millionen Tonnen CO2 wurden freigesetzt. Und im Jahr 2019 kam es zu einem weiteren Anstieg.

Elektrische Antriebe und Ökostrom: Die klimafreundliche Kombination

Wir hören natürlich immer wieder das klassische Gegenargument – der Strom kommt ja nicht einfach so aus der Steckdose, er muss auch irgendwie produziert werden. Das ist richtig. Aber es gibt zwei ganz gravierende Unterschiede zu Verbrennungsmotoren: 1. Die Wertschöpfung bleibt im Land. 2. In Österreich gibt es mehr als genug Ökostrom für die E-Mobilität.

Wussten Sie, dass ein Windrad genug Strom liefert, um 3.000 E-Pkw anzutreiben?

Aktuelle Analysen zeigen, dass bis 2050 die Produktion von Ökostrom auf rund 100 TWh verdoppelt werden kann. Damit kommen wir unseren Klimazielen ein großes Stück näher und sorgen für bessere Luftqualität, weniger Feinstaub und – last but not least – für ein höheres Bruttoinlandsprodukt, da Millionen von Euro nicht für Erdölprodukte ins Ausland fließen.

E-Mobilität sorgt für ein stabiles Stromnetz

In den letzten Jahren hat sich im österreichischen Stromnetz sehr viel verändert. PV-Anlagen, Windräder und andere dezentrale Stromproduzenten speisen laufend Strom ins Netz ein. Allerdings kommt es immer wieder zu Leistungsspitzen – zum Beispiel an Sonnentagen oder wenn es besonders windig ist. Deshalb müssen die Netzbetreiber permanent am Stromnetz arbeiten, um es stabil zu halten.

Die E-Mobilität kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Denn E-Autos sind nur in Ausnahmefällen rund um die Uhr im Einsatz. Wenn sie an die Ladestationen angeschlossen sind, kann die Stromnachfrage einerseits zeitlich verschoben werden (durch gesteuertes Laden), andererseits können die Batterien auch als Speicher verwendet werden. So können E-Pkw Strombedarfsspitzen abdecken helfen und das Stromnetz stabilisieren. Doch dazu muss natürlich erst die richtige Ladeinfrastruktur geschaffen werden. Gefragt sind hier nicht nur Besitzer von Einfamilienhäusern, sondern auch produzierende Betriebe. Sie haben in der Regel die notwendigen Flächen für PV-Anlagen und Mitarbeiterparkplätze, die mit intelligenten Ladebereichen ausgestattet werden können.

 

Das erste Elektro-Flugzeug ist unterwegs!

Elektro-Flugzeug

In Kanada ist das erste Elektro-Flugzeug in Betrieb! Den Jungfernflug absolvierte der Chef von Harbour Air, Greg MacDougall höchstpersönlich. Für die Entwicklung zeichnete die US-amerikanische Ingenieursfirma magniX aus Seattle verantwortlich und beweist so eindrucksvoll, dass auch die kommerzielle Luftfahrt mit elektrischen Antrieben möglich ist. Für magniX-Chef Roei Ganzarski markiert der erfolgreiche Jungfernflug den Beginn des elektrischen Luftfahrt-Zeitalters.

Elektro-Flugzeug: Die umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Flugzeugen

Der kanadische Verkehrsminister setzt hohe Erwartungen in den neuen Antrieb und freut sich, dass der Trend in Richtung umweltfreundlicheres Fliegen geht. Immerhin setzt die Luftfahrtindustrie laut EU-Umweltbehörde pro Passagier und Kilometer stolze 285 Gramm CO2 frei und gilt damit als die umweltschädlichste Branche im gesamten Transportwesen.

Alle Flugzeuge der Flotte werden umgerüstet

Greg MacDougall ist überzeugt. Er will seine gesamte Flotte – insgesamt 40 Wasserflugzeuge – auf elektrische Antriebe umrüsten. Denn außer der erwiesenen Umweltfreundlichkeit punkten elektrisch betriebene Flugzeuge noch weitere Vorteile: Der Antrieb ist wesentlich kostengünstiger und das Unternehmen kann auch Millionen an Wartungskosten sparen – ein Elektro-Flugzeug ist deutlich weniger wartungsanfällig.

Derzeit laufen viele weitere Tests, die beweisen sollen, dass der Motor zuverlässig und sicher ist. Erst dann wird der Antrieb von den Behörden genehmigt und kann in Serie gehen.